Autorenseite Dr. Jürgen Wenzel

 
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Sachbücher mit Niveau. Ich verfasse seit langem Fachbücher mit Tiefgang.

Eine Auswahl finden Sie auf dieser Seite.

 

Aufsatz in der Fachzeitschrift Hispanorama Nr. 143 (Februar 2014):

Jürgen Wenzel: "Die Convivencía. Jüdisches Leben in Spanien bis zur Vertreibung im Jahr 1942", in: Hispanorama 143, S.24.

Armut und Armenfürsorge in Spanien in der Frühen Neuzeit.: Studien zur Sozialgeschichte Pamplonas im 16. Jahrhundert.

Dissertation, erschienen 30.04.2012
ISBN 978-3943025033

Zum Inhalt:
Mit der Renaissance reiften im Bereich der Wissenschaften, der Wirtschaft und der Religion neue Erkenntnisse, welche die Gesellschaften Europas veränderten. Während die Armen im Mittelalter eine feste Stellung besaßen, wurden sie nunmehr häufig als Bedrohung der bestehenden Ordnung wahrgenommen.
Diese Situation führte zu einem Diskurs über neue Ansätze der Armenfürsorge, wobei De subventione Pauperum von Juan Luis Vives als erste umfassende Abhandlung herausragt. Die Diskussion mündete in städtische Armenordnungen und in eine beginnende Institutionalisierung.
Diese Arbeit verfolgt die Entwicklung auf der Iberischen Halbinsel und die konkreten Veränderungen kirchlicher, städtischer und privater Armenfürsorge in Pamplona, der Hauptstadt Navarras.
Dem Leser wird auffallen, dass manche Ansätze nichts an Aktualität verloren haben und in ähnlicher Form noch heute diskutiert werden.

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Die Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492

Mein aktuelles Buch. Erschienen am 23.01.2013. ISBN 978-3848260638.


Zum Inhalt:
In weiten Teilen Europas endete bereits im Spätmittelalter das Zusammenleben von Juden und Christen infolge von Ausschreitungen, Pogromen und Ausweisungen. Die christlichen Königreiche der Iberischen Halbinsel stellten einen Sonderfall dar, weil hier noch im 15. Jahrhundert eine große jüdische Bevölkerung in relativer Autonomie lebte. Die spanische Convivencia wurde jedoch immer mehr in Frage gestellt. Im Zuge der Zurückdrängung der muslimischen Reiche nahm die religiöse Intoleranz zu, während schwierige wirtschaftliche und soziale Situationen zusätzlich zu Spannungen führten. Ferdinand von Aragonien und Isabella von Kastilien bemühten sich, das durch ihre Ehe und durch die Eroberung Granadas entstandene Gebiet durch eine Instrumentalisierung religiöser und kirchlicher Angelegenheiten zu einem Reich verschmelzen zu lassen. Diese Zielsetzung ließ sich nicht mit der Existenz großer jüdischer und muslimischer Bevölkerungsgruppen vereinbaren. Dieses Buch beschreibt die Entwicklung bis zum Vertreibungsedikt gegen die Juden im Epochejahr 1492 und der Vertreibung der Muslime aus Kastilien im Jahr 1502. Die Entwicklung basierte nicht auf einem konsequenten Programm, sondern auf einer Folge von Einzelereignissen, deren Ursachen in religiösen, ökonomischen und politischen Faktoren lagen.

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